eGovernment-Symposium 2007

Im europäischen Vergleich der eGovernment-Leistungen streitet sich die Schweiz mit Bulgarien, Polen und Lettland um den letzten Platz. Beim Aspekt Kundenfokus trägt sie laut der neusten Studie von Capgemini sogar unangefochten die rote Laterne. Die Sicht auf die Bürger und Firmen war denn auch das vordringlichste Thema am eGovernment-Symposium 2007 in Bern.Die im Januar verabschiedete eGovernment-Strategie wurde vorwiegend befürwortet. Gleichzeitig kritisierten die Anwesenden aber, dass zur konkreten Umsetzung Entscheide gefällt werden müssten und daran mangle es bisher. Die Referenten riefen die Behördenvertreter auf, aktiv die Bedürfnisse der BürgerInnen und Firmen zu ermitteln: Erst wenn die Angestellten des Bundes, der Kantone und Gemeinden sich als Public Servants verstehen, haben sie ihre Sicht- und Denkweise geändert und somit einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der E-Government-Strategie gemacht.Die rote Laterne abgebenDie anschliessenden Fachsessions gaben Anlass zu Hoffnung, dass die Schweiz demnächst ihre rote eGovernment-Laterne wieder abgeben kann: Die verabschiedete eGovernment-Strategie Schweiz lässt vermuten, dass nun ein neuer „drive“ in einige eGovernment-Bereiche kommt. Und die Beispiele Österreich und Portugal zeigen, dass man auch einen grossen Rückstand im Bereich eGovernment innert weniger Jahre wieder aufholen kann – politischer Wille zur Führung vorausgesetzt.Sämtliche Referate des eGovernment-Symposiums 2007 sind unter www.egovernment-symposium.ch abrufbar. Das nächste eGovernment-Symposium findet am 18. November 2008 in Bern statt.

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